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Grohage Interview

von Markus Rothe

Wer unsere köstlichen Obstsalate schon probiert hat, wird den Namen Mirontell fein & frisch AG kennen. Schon seit 2 Jahren ist die Mirontell AG an der Seite der GROHAGE. Nicht nur eine ausgezeichnete Qualität und ein super Service, sondern auch das Bestreben, sich immer weiterzuentwickeln, zeichnet unseren Eigenmarken Lieferanten aus! Wir hatten die Möglichkeit, uns mit Herrn Schliebe zu unterhalten, welcher bei Mirontell in den Bereichen Qualitätsmanagement/Lebensmitteltechnologie tätig ist. Heute wird Herr Schliebe uns von den vielen Neuheiten erzählen, die in den letzten Wochen und Monaten bei Mirontell eingeführt wurden.

Viel Spaß beim Lesen!

Grohage: Hallo Herr Schliebe! Vielen Dank, dass Sie sich heute die Zeit nehmen unsere Fragen zu beantworten. Wie wir gehört haben, waren Sie in den letzten Wochen und Monaten besonders aktiv und haben einige Neuerungen in Ihren Produktionshallen eingeführt. Dürfen wir fragen, was Sie alles erneuert haben?

Mirontell: Hallo und Danke für das große Interesse an uns und unseren Neuerungen. Das Ziel der Mirontell ist die kontinuierliche Weiterentwicklung, um dem Endverbraucher ein Höchstmaß an Qualität bieten zu können. Dafür setzen wir jedes Jahr die Messlatte neu an. Um die Qualität unserer Produkte dieses Jahr weiter auszubauen, haben wir uns intensiv mit der Thematik „Indirekte Kontamination“ beschäftigt. Nach intensiver Beleuchtung der Faktoren sind schlussendlich folgende Investitionen erfolgt. Wir haben Hygienepaneele in allen Schleusen und Produktionsbereichen installiert, die Deckenkonstruktion wurde spezialbeschichtet, die alten Schleusentore wurden gegen Schnelllauftore in den Transitbereichen getauscht, eine innovative Müllabsaugungsanlage wurde eingebaut.

Grohage: WOW! Da waren Sie ja wirklich fleißig. Können Sie uns denn erklären, was es mit den Hygienepaneelen und der Deckenkonstruktion auf sich hat?

Mirontell: Als Hygienepaneels bezeichnet man hochmoderne Hygienewände, welche mittels 2-Komponenten-Kaltschweißung hartverfugt werden. Somit können wir auf die klassischen Silikonfugen, die jeder aus der Dusche kennt, verzichten. Bei unserer Deckenkonstruktion handelt es sich um eine andere Technologie aus der Welt der Dispersionsfarben. Hier wurden die bestehenden Deckenpaneele mit intensivster Detailarbeit chemisch inaktiviert und einer Spezialfarbe versehen. Die Farbe ist dabei so innovativ, dass sie sogar für den dauerhaften und direkten Lebensmittelkontakt geeignet wäre. Alle Wartungsfugen aus Silikon wurden entfernt und durch Dauerfugen aus Polyurethan ersetzt.

Grohage: Welchen Vorteil erhalten Sie dadurch?

Mirontell: Durch die Neuerungen entfällt die indirekte Kontamination unserer Produkte mit Mikroorganismen. Wir arbeiten bereits mit Luftentkeimungsanlagen, welche UVC basiert sind, um den Eintrag von Mikroorganismen durch Luftströmungen zu senken. In Kombination mit den Hygienepaneelen und der Deckenkonstruktion, kann der Eintrag weiter gesenkt werden. Durch die neu installierten Schnelllauftore wird der luftstrombedingte Eintrag nochmal reduziert, da die Tore deutlich kürzere Öffnungszeiten aufweisen und sehr schnell und sicher schalten.

Grohage: Mit welchen Vorteilen dürfen unsere Kunden rechnen?

Mirontell: Wir sind der festen und gelebten Überzeugung, dass Konservierungsstoffe in einem so natürlichen Produkt wie Obstsalat nichts zu suchen haben. Wir wollen unseren Kunden die Sicherheit geben, dass in unseren Produkten keine Zaubermittel enthalten sind, welche zum Teil üblich in der Branche eingesetzt werden. Die Investition in nachhaltige Technologien gibt dem Kunden ein ganzjährig tolles Produkt, welches nicht den üblichen saisonalen Schwankungen unterliegt.

Grohage: Sie haben zusätzlich eine Müllabsauganlage installiert. Wie funktioniert diese?

Mirontell: Einfach ausgedrückt kann man sich die Anlage wie einen riesigen Staubsauger vorstellen. Unter allen Schneideanlagen stehen Auffangtrichter, welche Sensorik gestützt bei entsprechendem Füllvolumen die Schalenreste mit 70 km/h über Edelstahlleitungen absaugen und in den Außenbereich fördern. Hier werden die Reststoffe in den Sammelcontainer überführt.

Grohage: Sehr interessant! Vielen Dank für den Einblick in Ihre Produktionshallen Herr Schliebe! Wir sind auf weitere Neuheiten gespannt!

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